WERTHSTEIGERUNG – News zum Umbau des Werth

Informationen zum Umbau des Werth

WERTH_STEIGERUNG_Web_teaser_motive_quer_011
previous arrow
next arrow

 


 

An dieser Stelle informieren wir Sie im Rahmen der Kampagne “WERTHSTEIGERUNG” über die aktuellen Baumaßnahmen zur Erneuerung des Werth, der zentralen Fußgängerzone in der Barmer Innenstadt. Grundlage dür die Erneuerung blidet das in einem öffentlichen Prozess erarbeutete Gestaltungskonzept „KULTUR TEPPICH BARMEN“.

Wir halten Sie auf dem Laufenden. In unserem

  • Info-Schaufenster am Werth 91, im Büro Werth 94,
  • über diese Webseite
  • über unseren hier abonnierbaren Newsletter,
  • durch Info-Veranstaltungen sowie
  • durch persönliche Gespräche zu unseren Sprechzeiten oder im Rahmen eines gesonderten Termins, gern in unserem Ladenlokal im Werth 94.

informieren wir regelmäßig über Baufortschritte, Veranstaltungen, Aktionen rund um den Umbau.

Bitte klicken Sie bitte auf die nachfolgenden Reiter, um weitere Informationen zu erhalten.

Bitte beachten Sie insbesondere auch den Reiter “FAQ”. Dort finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Auf der rechten Seite finden Sie aktuelle Beiträge, die über das Umbaugeschehen informieren.

Aktuelle Infos

Bauabschnitte und Bauzeitenplan

Lage der verschiedenen Bauabschnitte

Lage der Bauabschnitte

Grober Bauzeitenplan Stand 12.12.25

Grober Bauzeitenplan Stand 16.12.25

Die Lage der den Umbau vorgesehenen Bauabschnitte können Sie hier downloaden.

Die jeweils aktuellen groben Terminpaln für die einzelnen Bauabschnitte können Sie durch Anklicken des Vorschaubilds rechts einsehen.

Letzter Stand des Bauzeitplans: 16.12.2025

 

Aktuelle Verkehrsführung und Erreichbarkeit der Geschäfte auf dem Werth

Aktuelle Verkehrsführung

Aktuelle Verkehrsführung

Während der laufenden Bauarbeiten zur Umgestaltung des Werth bleibt die Erreichbarkeit der ansässigen Geschäfte weiterhin gewährleistet. Um Anlieferungen und Kundenverkehr sicherzustellen, wurden verschiedene Verkehrsführungen angepasst. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Zufahrtsmöglichkeiten.

  • Die Zufahrt über die Einfahrt Kugelbrunnen ist bis zur Hausnummer 94 möglich.
  • Die Rudolf-Herzog-Straße ist vollständig gesperrt und kann aktuell nicht befahren werden.
  • Die Anfahrt zum Oberen Werth ist möglich

    • Über den Geschwister-Scholl-Platz
      Hierbei handelt es sich um eine Feuerwehrzufahrt! Fahrzeuge dürfen nicht unbaufsichtigt abgestellt werden.

    • Von Norden her über den Beckmannshof
      Die bisherige Einbahnstraßenregelung wurde aufgehoben. Dadurch sind Zu- und Abfahrten grundsätzlich in beide Richtungen möglich.

      Die Durchfahrt in Richtung Geschwister-Scholl-Platz ist nicht möglich.

      • LKW sollten zum Entladen im Bereich Werth 79 zunächst ein Stück vorwärts in die Straße „Kleiner Werth“ einfahren.

      • Anschließend ist rückwärts bis zur Kreuzung zu rangieren.

      • Der Kreuzungsbereich muss jederzeit freigehalten werden, um den Verkehrsfluss und die Sicherheit zu gewährleisten.

Aktuelle Informationen

  • 16.1.2026:  Da die Bauarbeiten angesichts der schlechten Wetterlage erst in der 3. KW fortgesetzt werden konnten, hat die Bauleitung den Bauzeitenplan aktualisiert!

 

  • 12.01.2026: Die Bauleitung teilt mit, dass die Bauarbeiten witterungsbedingt erst am 13.01.2026 weitergehen!

 

  • 05.01.2026: Die Bauleitung teilt mit, dass die Bauarbeiten witterungsbedingt erst am 12.01.2026 weitergehen!

 

  • 13.12.25: Nach der Wintepause (ab 20.12.25 ) geht es ab 05.01.2026 weiter mit der Fertigstellung der bereits begonnenen Bauabschnitte.
    • Plan Kabeltrasse über Rudolf-Herzog-Straße

      Plan Kabeltrasse über Rudolf-Herzog-Straße

      Im Bereich von Abschnitt 4 wird zunächst wieder ein Kabelgraben gezogen, um die Kabeltrasse zu sichern.

    • Dadurch wird der abgesperrte Bereich vom Teilabschnitt 4 bis einschließlich Teilabschnitt 6 verlängert, was die Bauzone für Fußgänger und Umgebung zeitweilig erneut spürbar größer macht. Sobald die Kabeltrasse im Bereich Rudolf-Herzog-Straße verlegt ist, soll eine Querungsmöglichkeit für Fußgäner eingerichtet werden.
    • Fußgänger können entlang des Baufeldes jeweils nördlich und südlich auf etwa 1,80 m breiten Wegen vorbeigeleitet werden.
    • Südlich wird auch eine Durchfahrt von 5,5 m Breite bestehen bleiben, die primär als Feuerwehrzufahrt dient.
    • Lieferanten dürfen diesen Bereich nicht befahren oder blockieren.
    • Die Rudolf-Herzog-Straße bleibt weiterhin gesperrt.

 

  • 12.12.25: Aktualisierter Bauzeitenplan.

 

  • 9.12.25 – Bauarbeiten im Dezember
25-12-09. 1. BA

25-12-09. 1. BA

Bauabschnitt 1

    • Der mittlere Streifen im Teilbereich 3 ist bereits bis zur Schottertragschicht fertiggestellt.
    • Ab dem 10. Dezember beginnt die Baufirma damit, den südlichen Streifen in Teilbereich 3 sowie den Teilbereich 2c aufzugraben. Dadurch entsteht die im Plan erkennbare L-Form.
    • Teilbereich 2c soll ab dem 15. Dezember komplett gepflastert sein.
    • Im Teilbereich 3 versucht die Firma Leonhards, vor Weihnachten so viel wie möglich zu schaffen. Abhängig vom Wetter könnte dort jedoch nur noch die Asphalttragschicht eingebaut werden.

Bauabschnitt 2 – Teilbereiche 12 und 11

    • Im Teilbereich 12 wird derzeit der nördliche Abschnitt gepflastert.
    • Der südliche Streifen, der bereits zum Teilbereich 11 gehört, wird momentan aufgegraben und muss möglicherweise über die Weihnachtszeit abgesperrt bleiben.
    • Dafür kann Teilbereich 12 vollständig wieder freigegeben werden.

Winterpause der Baustelle vom 20.12.25 bis 4.1.2026 

    • Der 19. Dezember ist der letzte Bautag in diesem Jahr.
    • Wenn alles nach Plan läuft, können in diesem Bereich während der Weihnachtszeit fast alle Absperrungen entfernt werden.
    • Die Lagerflächen in der Rudolf-Herzog-Straße, vor Werth 79, am Geschwister-Scholl-Platz und in der Wegnerstraße bleiben über die Winterpause bestehen, werden aber auf ein Minimum verkleinert.
    • Die Arbeiten starten wieder voraussichtlich am 5. Januar, sofern es die Witterung zulässt.

 

  • 27.11.25: Im BA 1 ist der Teilabschnitt von der ursprünglich geplanten 47. KW in die 49. KW gerutscht. Entsprechend verschieben sich ebenfalls alle weiteren Arbeitsschritte im 1. BA um ca. 1,5 bis 2 Wochen.Im BA 2 wurde heute mit dem nördlichen Streifen des 12. Teilabschnitts begonnen. Dieser sollte ursprünglich letzte Woche begonnen werden. Somit reden wir im BA 2 von einer Verschiebung, aller nachfolgenden Arbeitsschritte, um ca. einer Woche.Beide Verschiebungen sind im aktuellen Bauzeitenplan oben bereits eingearbeitet.

 

  • Am 5.11.25 fand die angekündigte Informationsveranstaltung zum Werth-Umbau statt.

    Foto Bauzeitenplan Stand 5.11.25

    Bauabschnitte und Bauzeitenplan Stand 5.11.25

Hierbei wurde auch der frisch erstellte Bauzeitenplan vorgestellt. Die Ergebnisse der Veranstaltung können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

Der Bauzeitenplan sieht den Abschluss der Arbeiten Ende 2026 vor. Verzögerungen sind jedoch möglich, etwa durch archäologische Funde oder witterungsbedingte Unterbrechungen. In solchen Fällen werden einzelne Baufelder ruhen, während an anderer Stelle weitergearbeitet wird.

 

  • 28.10.25: Regenwetter unterbricht aktuell die Bauarbeiten. Aus technischen Gründen kann im aktuell nicht weitergearbeitet werden. Der durchgehende Regen verhindert, dass die Schottertragschicht fachgerecht eingebaut und verdichtet werden kann. Sobald der Regen  vorbei ist, geht`s weiter.

 

  • 27.10.25: Die vorhandenen  insgesamt 6 Baumscheiben sind zu klein und werden zu 3 größeren Baumscheiben mit ausreichendem Wurzelraum zusammengeführt. Diese bieten deutlich bessere Bedingungen für eine langhaltige, gesunde Bepflanzung . Die vorhandenen abgängigen Robinien werden ersetzt durch klimaresistente Baumsorten.Hintergrund:
    Neuplanung Baumscheiben zum Download

    Neuplanung Baumscheiben zum Download

    Die auf dem Werth befindlichen Bäume (Robinien) befinden sich in Baumscheiben, welche nach heutigem Kenntnisstand sowohl viel zu wenig Raum für eine ausreichende Wurzelausbreitung, wie auch eine zu schlechte Wurzelbelüftung bieten.

    Hinzu kommt: Seit Jahren müssen im Wuppertaler Osten (bedingt durch den fortschreitenden Klimawandel) immer wieder Robinien wegen Pilzbefall gefällt werden, u. a. an der Berliner Straße, auf dem Geschwister Scholl Platz und an zwei Standorten auf dem Werth.

    Als Folge wiesen auch die vier Robinien, im Bereich Werth 55 – 61, eine stark eingeschränkte Vitalität auf und hätten nur noch eine kurze Lebenserwartung gehabt. Zwei der ursprünglich sechs Bäume in diesem Bereich mussten vor wenigen Jahren bereits gefällt werden, da sie (aufgrund dieser eingeschränkten Lebensbedingungen) einer Stammfußfäule erlagen, welche häufig das Resultat einer zu starken Verdichtung des Bodens und zur schlechten Belüftung des Wurzelraumes ist.

    Um den neu zu pflanzenden Bäumen eine bessere Chance zu geben, werden die vorhandenen sechs Baumscheiben zu drei größeren zusammengeführt, welche deutlich bessere Bedingungen für eine nachhaltige, langfristige und gesunde Nachpflanzung bieten sollen. Hierzu zählt neben dem deutlich größeren Platz für die Wurzeln auch ein Baumwurzelbelüftungssystem.

    Dieses Vorgehen wurde im Vorfeld mit dem Amt für Grünflächen und Forsten abgestimmt und bereits frühzeitig mit in die Planung der Maßnahme aufgenommen.

    Weitere kompensierende Maßnahmen zum Thema Klimaresilienz finden sich in den FAQ auf www.werthsteigerung.de.

 

  •  27.10.25: In einem Leserbrief in der Westfälischen Rundschau fragte ein Besucher des Werth zurecht, ob sich das neue Pflaster auch für sehbehinderte Menschen eigne.
    Aktualisierter Verlegeplan für das Pflaster zum Download

    Aktualisierter Verlegeplan für das Pflaster zum Download

    Kurze Antwort: Ja! Bislang wurden lediglich provisorische Entwässerungsrinnen eingebaut. Diese werden später gegen speziell für den Werth hergestellte Rinnen ausgetauscht, deren Gestaltung zugleich die Funktion eines taktilen Leitsystems übernimmt. Dabei wurde darauf geachtet, dass der vorgeschriebene Leuchtdichtekontrast zum angrenzenden Bodenbelag von mindestens 0,4 eingehalten wird.

    Die Barrierefreiheit und Nutzbarkeit des Werth – auch für geh- und sehbehinderte sowie ältere Menschen – wurden im Gestaltungskonzept „KULTUR TEPPICH BARMEN“ berücksichtigt und werden im Rahmen der laufenden Baumaßnahmen umgesetzt. Ob auch während der Bauarbeiten weitere Verbesserungen im Hinblick auf die Barrierefreiheit möglich sind (z. B. bei den temporären Übergangsbrücken), wird derzeit seitens der Stadt geprüft und bei Bedarf umgesetzt.

    Siehe dazu auch die FAQ.

 

  • 22.10.25: Die Gewerbetreibenden und Mieter*innen auf dem Werth sowie die Immoblieneigentümer*innen wurden durch BarmenUrban und die ISG Barmen-Werth zur Info-Veranstaltung WERTHSTEIGERUNG am Mittwoch, 5.11.25 persönlich eingeladen. Wer Interesse an Informationen zum Werth-Umbau aus erster Hand haben möchte, kann sich hier zur Veranstaltung anmelden. Und/ oder Sie abonnieren unseren Newsletter, um aktiv informiert zu werden.

 

  • Neugestaltung Werth - BE-Flächen und Bauabschnitte

    Neugestaltung Werth – BE-Flächen und Bauabschnitte. Stand: 16.10.25. (Anklicken zum Vergrößern)22

    17.10.25: Der 2. Bauabschnitt im mittleren Werth wird begonnen. Während der 1. Bauabschnitt am oberen Werth von der Musterfläche bei Rossmann Richtung Westen weitergebaut wird, geht es nun zeitgleich im mittleren Werth weiter.

Es werden zunächst drei Baueinrichtungsflächen erstellt für Material, Schüttgut und Geräte:
Eine vor dem Werth 79 (Kodi), eine auf dem Geschwister-Scholl-Platz sowie eine Fläche dem Werth 63, dem späteren BA 2.3. Angrenzend an diese Einrichtungsfläche entsteht vor dem Werth 65 (Backwerk) der erste 20-m-Bauabschnitt auf dem mittleren Werth. Analog zur Musterfläche wird der Werth mittig für die Bauarbeiten gesperrt, nördlich und südlich bleiben jeweils 1,8 m breite Gehwege.

Im selben Zug wird damit begonnen die beiden großen Stahlbögen und das Glasdach entlang der Hausfassaden Werh 67 bis 73 abzumontieren.

 

  • 14.10.25: Die Musterfläche ist fast fertiggestellt. Bereits jetzt lässt sich ein erster Eindruck davon gewinnen, welche qualitativen und optischen Verbesserungen diese im Vergleich zum bisherigen Pflaster mit sich bringt.
Flyer Wertumbau zu Download

Flyer zum Werthumbau zum Download

Der nächste Schritt ist neben der Pflasterung des verbleibenden nördlichen Teils der Musterfläche der 1. Bauabschnitt, dessen Tiefbauarbeiten bereits vorzeitig begonnen haben (siehe unten) – wodurch nun Zeit gewonnen wurde.
In etwa 2–3 Wochen wird der nördliche Teil des 1. Bauabschnitts ebenfalls gepflastert sein, anschließend folgt der südliche Teil. Parallel dazu wird auch der Eingangsbereich in den Werth (Musterfläche + ca. 5 m Richtung Kugelbrunnen) fertiggestellt.

Am 5. November findet eine Informationsveranstaltung “WERTHSTEIGERUNG” statt. Die schriftliche Einladung dazu sowie der neue Informationsflyer werden in den kommenden Tagen von BarmenUrban an die Anwohner*innen und Gewerbetreibenden verteilt. Wir bitten um eine Anmeldung über den Link.

In der Presseberichterstattung wurden zuletzt einzelne Punkte anders dargestellt, als sie tatsächlich sind und wie sie hier auf werthsteigerung.de erläutert werden. Das hat zu Irritationen geführt.
Um Klarheit und Transparenz zu schaffen, haben wir den aktuellen Stand der Bauarbeiten in einem neuen Beitrag auf unserer Webseite zusammengefasst. Dort finden Sie auch alle Informationen zur Info-Veranstaltung – und können sich direkt online anmelden (was ausdrücklich empfohlen wird).

 

  • 9.10.25: Es wurde kurzfristg entscheiden, die bereits versuchsweise aufgenommene Pflasterung bis zur Ecke Werth 91 komplett aufzunehmen um in diesem Bereich sowieso anstehende Kabalkanal-Arbeiten vorzuziehen. Auf diese Weise wird Zeit gewonnen, um die Arbeiten im  Unteren Werth schneller fertigstellen zu können.
    An der bereits vorgestellten Planung, die Umgestaltung in (z. T. mehreren) 20 m – Abschnitten vorzunehmen, hat sich nichts geändert. Die aktuelle Situation stellt eine Ausnahme dar.

 

  • 7.10.25: Mittlerweile werden auch die Seitenstreifen neben der Musterfläche bis an die Hauswände neu gepflastert.
    Arbeiten bis zur Gebäudekante

    Arbeiten bis zur Gebäudekante. Foto: BU

    Die Abzäunung bis zur Rudolph-Herzug-Straße wurde aus den unten genannten Gründen wieder entfernt.

 

  • 6.10.25: Bei der Musterfläche zeigt sich, dass die vorhandenen alten Leitungspläne nicht die erhoffte Genauigkeit haben und die Planer und die Bauleute kleinere Änderungen an den Planungen vornehmen müssen, um die erforderlichen Einbauten wie Kanalschächte, Leuchtenstandorte usw. unterzubringen. Die Fertigstellung der Musterfläche wird daher ein wenig länger als geplant dauern. Die mit der Musterfläche gemachten Erfahrungen sind eine wichtige Grundlage zur Erstellung des Bauzeitenplans für die Gesamtbaumaßnahme. Dieser Bauzeitenplan soll im Oktober fertiggestellt werden und wird auf dieser Webseits eingestellt und ggf. auch aktualisiert.

 

  • Pflaster aufgenommen

    Pflaster aufgenommen, Foto: BU

    3.10.25: Um Zeit zu gewinnen, wurde damit begonnen, im Vorfeld der eigentlichen Tiefbauarbeiten bereits das alte Pflaster – beginnend von der Musterfläche bis zur Rudolf-Herzog-Straße – aufzunehmen. Dies sollte hauptsächlich dazu dienen, die Lage der neuen Kabeltrasse mittels punktueller Suchschachtungen sicherzustellen.
    Es hat sich jedoch leider gezeigt , dass die unter dem Pflaster liegende Asphalt-Tragschicht nicht die erforderliche Qualität hat, um sie gefahrlos begehen und befahren zu können. Die vorzeitige Aufnahme des alten Pflasters wurde daher wieder abgebrochen.
    Die zu diesem Zweck bereits bis zur Rudolph-Herzig-Straße erfolgte Abzäunung wird zeitnah wieder entfernt.

 

  • Der offizielle Spatenstich erfolgte am 18.09.2025 ab15 Uhr.
    Zahlreiche Besucher kamen zu der gelungenen Veranstaltung.

 

  • Rudolf-Herzog­ Straße während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Rudolf-Herzog­ Straße wird als Baustelleneinrichtung (u. a. Material- und Maschinenlager) gebraucht. Dies bedeutet, dass für die gesamte Bauzeit Parkplätze in der Rudolf-Herzog­ Straße entfallen werden und eine Zufahrt auf den Werth nur noch den Rettungskräften vorbehalten sein wird.

 

  • Alle Gebäude und Geschäfte auf dem Werth sind während der Bauzeit für alle Kunden erreichbar bleiben. Es werden jeweils max. 4 Teilstücke á 20 m gleichzeitig erstellt. Die Einschränkungen für die Bewohner, Kunden und die Gewerbetreibenden auf dem Werth sollen so gering wie möglich gehalten werden.
    Für den Lieferverkehr wird in dem östlichsten Abschnitt des Werth eine Einbahnstraßenführung in Richtung Westen, eingerichtet, damit es im Bereich der Engstelle zu keinen Verkehrskonflikten kommt.

 

  • Am Montag, 1.9.2025, begannen die vorbereitenden Arbeiten zum Umbau des Werth, der zentralen Barmer Fußgängerzone. Einrichtung Baustelle und vollständige Neugestaltung einer Teilfläche vor dem Werth 99, die als Musterfläche für die weiteren Teilabschnitte dient. Gesamtumbauzeit: Bis Ende 2026.
    Siehe auch diesen Beitrag zum Baubeginn.

Vorbereitungsphase

  • Nach der Auswertung der Suchschachtungen wurden die Planungen geringfügig angepasst. Nun ist eine Ausschreibung in Vorbereitung, sodass der Bau in 2025 beginnen kann.
  • Seit dem 19. Dezember 2023 gibt es im Werth 91 eine kleine Ausstellung zu den Grabungen und zur Geschichte Barmens geben, die durch weitere Infos hier auf unsere Webseite vertieft wird.
  • Das neue Denkmalschutzgesetz, das Ende 2022 in Kraft getreten ist, hat Auswirkungen auf die geplanten Umbaumaßnahmen am Werth. Durch Suchschachtungen müssen die vermuteten Standorte der Denkmäler geprüft werden. Werden ebensolche gefunden, müssen ggf. auch kleinere Umplanungen wie die Versetzung geplanter Leuchten oder Bäume erfolgen. Erst wenn diese Untersuchungen abgeschlossen und die Planung ggf. angepasst wurde, können die Planer die Ausschreibung veröffentlichen. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier und aktuell hier.
  • Nachdem die Ausschreibung zur Erneuerung des Werth aus formalen Gründen aufgehoben werden musste, haben der Rat (8.11.) und die Bezirksregierung (10.11.) im November 2022 die Neuausschreibung der Bauleistungen zum Umbau des Werth freigegeben. Mehr Infos dazu finden Sie hier.
  • Bereits am 21.6.22 hatte der Rat die Vorschläge der Verwaltung (VO/0716/22) einstimmig beschlossen, welche die Erneuerung des Werth sicherstellen und die zum Teil die Baupreise sichern, die vor den aktuellen Kostensteigerungen galten.

Wir werden Sie an dieser Stelle und über unseren Newsletter auf dem Laufenden halten, wie es mit dem Umbau weitergeht.


KULTUR TEPPICH. Was ist das?

„KULTUR TEPPICH Barmen“. Was ist das?

Neugestaltung der Fußgängerzone Werth

Zur Neugestaltung der zentralen Fußgängerzone in Barmen, des Werth, wurde im Jahre 2017 ein EU-weit ausgeschriebener städtebaulicher Wettbewerb durchgeführt. Einstimmig vergab das Preisgericht den 1. Preis an das Planungsteam aus Greenbox Landschaftsarchitekten, Reicher Haase Assoziierte Stadtplaner und Licht Kunst Licht Lichtgestaltung, dessen Konzept „KULTUR TEPPICH Barmen“ zu überzeugen wusste.

Im Anschluss an die Verkündung des Wettbewerbsgewinners wurde die Entwurfsplanung erarbeitet und die Planung weiter qualifiziert. Die bauliche Umsetzung des KULTUR TEPPICHs Barmen erfolgt in drei Bauabschnitten ab Ende 2024.

Übersichtsplan „Kulturteppich Barmen“, Quelle: ARGE Werth


Bau des KULTUR TEPPICHs Barmen

Auf dem Werth wird der KULTUR TEPPICH entrollt, der zukünftig für viele Nutzungsmöglichkeiten offensteht: Promenade, Catwalk, Marktmeile, Langer Tisch, Showroom, Ausstellungsparcour, Tanzparkett, Spiel- und Sportband und vieles mehr.

Ein abgestimmtes Konzept aus Licht- und Soundelementen begleitet den Kulturteppich und schafft ein einzigartiges ganzheitliches Erlebnis. Zusätzlich soll der Kulturteppich durch „Augmented Reality“ Elemente auf digitaler Ebene erleb- und bespielbar werden.

Um die Leitidee der textilen Vergangenheit Barmens und des „KULTUR TEPPCIHs Barmen“ auf dem Werth sichtbar zu machen, werden diese auch in den Details der baulichen Umsetzung aufgegriffen.

Ansicht des neuen Werths, Blick zum Brunnen, Quelle: ARGE Werth

 

Bodenbelag

Vom Alten Markt bis zum Kugelbrunnen am östlichen Ende der Fußgängerzone wird der Bodenaufbau auf einer Länge von ca. 650m und einer Fläche von ca. 8.400m² ausgetauscht. Dabei wird der Teppich durch eine wiederkehrende Abfolge von Natursteinplatten in unterschiedlichen Steinformaten und Farbnuancen von hellgrau bis anthrazit „entrollt“ – der Eindruck eines gewobenen Teppichs entsteht.

Design der Metallintarsien am Anfang des „Kulturteppich Barmen“, Quelle: ARGE Werth

Bereits an den Eingängen der Fußgängerzone wird das Konzept durch Metallintarsien mit dem Schriftzug „Kulturteppich Barmen“ sichtbar.

Entwässerungsrinnendesign „Kulturteppich Barmen“, Quelle: Studio 3M

Der Schriftzug „Kulturteppich Barmen“ findet sich auch im Design der Entwässerungsrinnen wieder. Diese Rinnen sind als „Bordüren“ des Kulturteppichs individuell gestaltet und erfüllen zudem die Funktion eines taktilen Leitsystems.

Der gesamte KULTUR TEPPICH und die Plätze werden barrierefrei gestaltet.

 

Stadtmobiliar

Bankdesign Kulturteppich Barmen, Quelle: ARGE Werth

Der neue KULTUR TEPPCIH bildet den zentralen Bewegungsraum auf dem Werth. Der Kernbereich wird daher freigehalten und durch ein stimmiges Konzept von Stadtmobiliar flankiert, dessen Design auf den bestehenden ISG-Bänken aufbaut.

Bankdesign mit Baumscheibe Kulturteppich Barmen, Quelle: ARGE Werth

 

 

 

In einem umfassenden Beteiligungsverfahren wurden die Standorte der Bänke, Mülleimer, Poller, Leuchten, Denkmäler, Werbetafeln sowie der Neupflanzungen von Bäumen abgestimmt. Auch die Denkmäler des Husch-Husch und der Schildkröten haben einen neuen Standort gefunden.

 

Sound- und Lichtinstallationen

Begleitet und untermalt wird der neue KULTUR TEPPICH Barmen durch eine einzigartige Kulisse aus abgestimmten Licht- und Soundelementen.

Querschnitt des Werth mit Multifunktionsmasten, Quelle: ARGE Werth

Dazu werden entlang des gesamten Werth Multifunktionsmasten aufgestellt. An den Masten befinden sich Projektoren für die Lichtinstallationen, sogenannte „GOBO“-Strahler. Es werden verschiedene Motive entwickelt, die in die „GOBO“-Strahler eingesetzt werden können und unterschiedliche Lichttexturen erzeugen, die an Stoffmuster erinnern.

Visualisierung Lichtinstallation mit „GOBO“-Strahlern, Quelle: ARGE Werth, jangled nerves

Zudem werden in die Masten Lautsprecher für die Audiobespielung des Kulturteppichs integriert. Diese beruht auf intelligenten Algorithmen und variiert individuell je nach Tages- und Jahreszeit, Besucheraufkommen und Wetter. Die Winterbeleuchtung des Werth „Barmer Lichterzauber“ aus farbigen Lichtkugeln wird in das Konzept integriert.

Zudem sollen die besonders wertvollen Gebäude, beispielsweise Denkmäler, durch zusätzliche Illuminationen hervorgehoben werden.


Pläne und Beschlüsse

 

Pläne und Beschlüsse

Der Wunsch zur Aufwertung der Barmer Innenstadt ist bereits im Jahre 2014 im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) Barmen-Innenstadt erstmalig formuliert worden.

Nachfolgend die politisch beschlossen Vorlagen der Verwaltung. Die Planzeichnungen finden Sie in den downloadbaren Anlagen zur den Beschlussvorlagen.

Für die Durchführung des Projekts „Neugestaltung Werth“ wurde dem Rat unter Bezug auf den Ratsbeschluss vom 21.06.22 (VO/0716/22) nach Gesprächen mit dem Fördergeber die Vorlage (VO/0115/22) zur Entscheidung vorgelegt.

Ratsbeschluss und neuer Bewilligungsbescheid liegen vor

Beschlussvorlage VO/1115/22 zum Download

Der Rat der Stadt Wuppertal hat in der Stitzung vom 8.11.22 der neuen Ausschreibung der Maßnahme „Neugestaltung Werth“ mit prognostizierten Gesamtprojektkosten in Höhe von 12,89 Mio. € und einem städtischen Eigenanteil in Höhe von 3,43 Mio. € zugestimmt.

Am 10.11.22 ist auch der Beweiligungsbescheid der Bezirksregierung eingangen, der als Vorbehalt noch in der Ratsvorlage enthalten ist.

Der Fördergeber gibt der Erneuerung des Werth auf Basis des durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs ebenfalls weiterhin eine hohe Priorität und sieht das Projekt im besonderen Landesinteresse.

Kostenverteilung

Anlage 1 zum Download

Nachdem die Ausschreibung zur Erneuerng des Werths aus formalen Gründen aufgehoben werden musste, hatte der Rat am 21.6.22 die Vorschläge der Verwaltung (VO/0716/22) einstimmig beschlossen, welche die Erneuerug des Werths sicherstellen und die zum Teil die Baupreise sichern, die vor den aktuellen Kostensteigerungen galten.

Allerdings können aus der Neuausschreibung resultierende Mehrkosten nicht auf die förderfähige Gesamtsumme angerechnet werden und gehen daher zu Lasten der Stadt Wuppertal. Diese Mehrkosten entstehen im Wesentlichen durch erwartete Kostensteigerungen aufgrund der Umsetzungsverzögerung von ca. einem Jahr sowie durch zusätzlich erforderliche Leistungen seitens des Ingenieurbüros (neuerliche Ausschreibung und Prüfung).

Das bereits erworbene Material ist dagegen grundsätzlich förderfähig, lediglich ein bestimmter Typ Natursteinpflaster im Wert von 127.306,08€ (bzw. 151.494,24 € brutto),
der zur Kündigung geführt hat, ist nach derzeitigen Stand davon ausgenommen.

In der Konsequenz wird die maximal förderfähige Summe auf 10,6 Mio. € gedeckelt, darüber hinausgehende Kosten sind vollständig von der Stadt Wuppertal zu tragen.

Weiteres Vorgehen

Der Fördergeber hat den Durchführungszeitraum der Gesamtmaßnahme bis zum 31.12.2025  verlängert. Auch mit einer Verlängerung ist der Zeitplan für die Gesamtmaßnahme eng, weshalb die Ausschreibung noch in diesem Jahr veröffentlicht und Anfang 2023 vergeben werden muss.

Die Lieferkettenproblematik durch Corona und den Krieg in der Ukraine sowie die allgemeine Inflation erschweren eine Kostenberechnung. Um diesen Faktoren, die insbesondere für die lange Bauzeit von fast drei Jahren großen Einfluss haben können, Rechnung zu tragen, wurde eine angemessene Kostensteigerung auf die Baukosten im Vergleich zum günstigsten Angebot aus dem 3. Quartal 2021 berücksichtigt. Weiterhin werden für die relevanten Materialien Stoffpreisgleitklauseln in den Vertrag aufgenommen.

Nachdem die Ausschreibung zur Erneuerng des Werths aus formalen Gründen aufgehoben werden musste, hat der Rat am 21.6.22 die Vorschläge der Verwaltung einstimmig beschlossen, welche die Erneuerug des Werths sicherstellen und die zum Teil die Baupreise sichern, die vor den aktuellen Kostensteigerungen galten.

Nachfolgend die Vorlage zum Download:

Beschlussvorlage

Anlage 1 - Szenarien Werth

Anlage 2 - Auflistung Materialien

Kostenneufestsetzung VO/1632/21 vom 07.12.21

Die Kostenneufestsetzung auf 10.976 Mio. € erfolgt aufgrund von Submissionsergebnissen.

Nach einer europaweiten Ausschreibung und der Submission am 24.09.2021 lagen acht Angebote von vier Anbietern vor, wovon das wirtschaftlichste Angebot ausgewählt wurde. Die Finanzierung des zusätzlichen Eigenanteils ist sichergestellt und der Bauauftrag soll direkt nach der Beschlussfassung erteilt werden, damit der Baubeginn Anfang 2022 sichergestellt ist.

Nachfolgend die Vorlage zum Download:


Beschlussvorlage

Durchführungsbeschluss VO/0089/21 im März 2021

Der Rat beschließt die Umsetzung der Neugestaltung der zentralen Fußgängerzone Werth in Wuppertal Barmen, welche sich auf 9,64 Mio. € beläuft.

Die Umsetzung soll in drei Bauabschnitten stattfinden und in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 beginnen. Grundlage der Planung war ein europaweiter Realisierungswettbewerb im Jahr 2018 mit dem Preisträger „Barmer Kulturteppich“. Wettbewerbssieger war die  Bietergemeinschaft ARGE Werth. Sie wurde mit der Planung beauftragt, welche bis Mitte 2020 andauerten. Inhalte wurden präzisiert und die Baukosten geschätzt. Die Förderung wurde bereits von der Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt.

Nachfolgend die Vorlage samt Anhängen zum Download:


Beschlussvorlage

Anlage 01 - Projektübersicht

Anlage 02 - Bauabschnitte

Anlage 03 - Kostenentwicklung

Beschlussvorlage VO/1140/19  – Neugestaltung des Werth vom 05.02.2019

Um die Aufwertung der Innenstadt Barmen zu erreichen, sind räumliche und thematische Aktualisierungen der Teilmaßnahmen des ISEK notwendig.

Unter anderem beinhalten diese die konkrete Umsetzung der Planungen. Auch enthalten sind Kostensteigerungen aufgrund von zusätzlichen Leistungsbausteinen. Es wird vorgeschlagen den Anpassungen der ISEK-Teilmaßnahmen zuzustimmen und zusätzliche Fördermittel bei der Bezirksregierung anzumelden.

Nachfolgend die Vorlage samt Anhängen zum Download:


Beschlussvorlage


Anlage 01 - Maßnahmenübersicht

Anlage 02 - Gewinnerentwurf


Anlage 03 - Veraltete Abgrenzung

Grundsatzbeschluss VO/0040/17 (Präzisierung ISEK) vom 17.01.2017

Um zukunftsfähige Veränderungen in der Barmer Innenstadt zu erzielen, ist die Präzisierung des ISEK von Bedeutung. Aufgrund von Wuppertals polyzentrischer Struktur beinhaltet diese Präzisierung u.a. die Schärfung der Rolle Barmens in Wuppertal, die Arbeitsteilung zwischen Barmen und Elberfeld und die Profilbildung. Es werden fünf Beschlussvorschläge formuliert.

Nachfolgend die Vorlage samt Anhängen zum Download:


Beschlussvorlage

Anlage 01 - Abschluss-
dokumentation Wohnen

Anlage 02 - Vorgehen Innenstadt
Barmen

Fortschreibung ISEK VO/1790/15 vom 19.01.2016

Das integrierte Handlungskonzept (iHK) Innenstadt Barmen ist die Voraussetzung für die Aufnahme in das Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren – Aktive Zentren“. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Barmen Innenstadt ist die Fortschreibung des iHK und ein neuer Versuch der Aufnahme in das Förderprogramm.

Nachfolgend die Vorlage samt Anhängen zum Download:


Beschlussvorlage

Anlage 01 - ISEK Innenstadt Barmen

Anlage 02 - Maßnahmenplan

Anlage 03 - Kosten und Finanzierungsplan Übersicht

Anlage 04 - Kosten und Finanzierungsplan Zeitachse 1

Anlage 05 - Kosten und Finanzierungsplan Zeitachse 2

Anlage 06 - Kosten und Finanzierungsplan Zeitachse 3

Quellen: https://ris.wuppertal.de/infobi.php


Fragen und Antworten (FAQ)

Fragen und Antworten (FAQ)

Nachfolgend finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Umbau des Werth zum „KULTUR TEPPICH Barmen“ (FAQ).

Bitte beachten Sie: Diese FAQ-Liste befindet sich in laufender Bearbeitung. Noch fehlenden Antworten werden zeitnah ergänzt. Hinzu kommende Fragen und die entsprechenden Antworten werden laufend ergänzt.

Barmen ist geprägt von einem reichen Kunst- und Kulturangebot sowie seiner historischen Textilindustrie. Mit der Neugestaltung soll der Werth als vielfältige Lebensader des Stadtteils gestärkt werden – und dabei die Identität Barmens sichtbar machen.

Das Gestaltungskonzept „KULTUR TEPPICH BARMEN“ interpretiert die Barmer Innenstadt als „Urbanes Theater“: Stadträume werden als unterschiedliche „Szenographien“ gestaltet, die flexibel programmiert und bespielt werden können. Alter Markt und der Platz an der Werther Brücke fungieren als Haupteingänge und Foyers. Johannes-Rau-Platz und Geschwister-Scholl-Platz sind als große und kleine Bühne die urbanen Spots für Märkte, Feste und Veranstaltungen. Der Werth bildet als „Laufsteg“ das lineare Rückgrat dieser Platzfolge.

Innerhalb dieses Theater-Konzepts „entrollt“ der Entwurf einen charakterstarken „Kulturteppich“, der den Werth als pulsierende, vielfach bespielbare Stadtbühne ordnet. Die offene, einladende Struktur ermöglicht eine Vielzahl von Nutzungen: Promenade und Catwalk, Marktmeile und Langer Tisch, Showroom und Ausstellungsparcours, Tanzparkett, Spiel- und Sportband, virtueller Stadtraum sowie der stimmungsvolle „Lightwalk“ in den Abendstunden.

Die Materialwahl wurde im Planungsprozess angepasst: Statt Naturstein kommt ein hochwertiges Betonsteinpflaster zum Einsatz, das die Anforderungen der intensiven und vielfältigen Nutzung besser erfüllt. In seiner Haptik und Farbigkeit bleibt es eigenständig ablesbar und fügt sich zugleich in das städtebauliche Umfeld ein.

Bäume brauchen Sonne und Raum. In der engen Fußgängerzone verhindern jedoch zahlreiche unterirdische Leitungen, Schächte und Fundamente ein gesundes Wurzelwachstum. Einzelne Bestandsbäume konnten sich deshalb nicht ausreichend entwickeln und sind nicht mehr standsicher; sie werden im Zuge des Umbaus entfernt. Archäologische Suchschachtungen haben zudem bestätigt, dass die hohe Leitungsdichte keine Neupflanzungen im Untergrund zulässt.

Um Grünqualitäten dennoch sichtbar und wirksam zu stärken, setzt das Konzept auf kompensierende Maßnahmen:

  • aufstellbare Pflanzkübel mit Bäumen,
  • Begrünungen von Dachflächen und Wartehäuschen der WSW,
  • zusätzliche Fassaden-, Baulücken- und Außenflächenbegrünungen (u. a. vor Außengastronomien),
  • Trinkwasserbrunnen.

Diese Elemente verbessern Mikroklima und Aufenthaltsqualität, tragen zur Reduktion von Hitzeinseln bei und helfen, Schadstoffe zu filtern.

Es werden Entwässerungsrinnen verbaut,  deren Gestaltung zugleich die Funktion eines taktilen Leitsystems übernimmt. Dabei wurde darauf geachtet, dass der vorgeschriebene Leuchtdichtekontrast zum angrenzenden Bodenbelag von mindestens 0,4 eingehalten wird. Durch die Installation weiterer Sitzbänke auf dem Werth wird die Aufenthaltsqualität insbesondere auch für ältere Menschen deutlich gesteigert.

Die klare, lineare Ausrichtung des „KULTUR TEPPICH BARMEN“ bleibt dabei das verbindende Ost-West-Element: Querverlegte, farblich nuancierte Pflasterstreifen rhythmisieren den Raum – verdichtet an Nebenstraßen und anschließend auslaufend.

Die optische Gliederung wird durch ein abgestimmtes Konzept für Fassaden-/Werbeflächen sowie die Positionierung von Stadtmobiliar und Mastleuchten unterstützt. Der zentrale Bewegungsraum auf dem Werth bleibt bewusst frei von Möblierung.

Aktualisierter Verlegeplan des Pflasters zum Download

Aktualisierter Verlegeplan des Pflasters zum Download

Das auf ca. 8.400 qm neu verlegte Betonsteinpflaster trägt zuerst einmal dazu bei, der Barmer Fußgängerzone eine neues, qualitätvolles Image zu verleihen, welches der bedeutungsvollen Geschichte der ehemaligen Großstadt Barmen gerecht wird.

Der ursprünglich geplante Naturstein hatte nicht die Qualitätsmerkmale, die für die intensive Nutzung des Werth durch Anlieferungen oder Schaustellern bei Festen erforderlich sind.

Es wurden ein vergleichsweise heller Mix an belastbaren und pflegeleichte Betonsteinen ausgesucht. Dies trägt dazu bei, das Sonnenlicht besser zu reflektieren und somit eine Aufheizung der Innenstadt zu minimieren. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der Klima- und Klimafolgeanpassung ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in unserer Stadt.

 

Sämtlicher Altbestand an Pflaster ist, samt Bettung, aufzunehmen und gemäß Kreislaufwirtschaftssatzung zu entsorgen.

Die Stadt Wuppertal gilt bis zum Ende als Abfallerzeuger und ist für die ordnungsgemäße Entsorgung des Materials verantwortlich. Als Nachweis, dass das Material ordnungsgemäß entsorgt wurde, muss die Baufirma der Stadt einen Entsorgungsnachweis vorlegen.

Eine Wiederverwendung des Pflasters würde erfordern, dass die Baufirma das vorhandene Pflaster in Handarbeit aufnimmt, was erhebliche Mehrkosten mit sich bringen würde.

Im Rahmen der Wuppertaler Kreislaufwirtschaftssatzung bedeutet die Entsorgung des alten Pflasters in der Praxis nicht, dass das Material einfach weggeworfen wird. Stattdessen folgt ein geregelter Prozess, der möglichst viel wiederverwertet. Konkret passiert üblicherweise Folgendes:

1. Ausbau und Sortierung

Das alte Pflaster wird beim Ausbau grob vorsortiert:

  • Natursteinpflaster, Betonpflaster, Mischmaterial werden getrennt.

  • Beschädigte Steine werden aussortiert.

2. Wiederverwendung (sofern möglich)

Ein Teil des alten Pflasters kann direkt wiederverwendet werden:

  • entweder innerhalb der Stadt (z. B. für Gehwege, Reparaturen, kleinere Flächen),

  • oder durch Verkauf/ Abgabe an andere Bauprojekte, falls die Qualität stimmt.

3. Recycling

Alles, was nicht wiederverwendet werden kann, geht in den stofflichen Kreislauf:

  • Das Material wird gebrochen (Steinbrecher).

  • Es entsteht Recycling-Schotter / RC-Material.

  • Dieses Material wird z. B. eingesetzt als:

    • Unterbau für Straßen

    • Frostschutzschicht

    • Füllmaterial im Tiefbau

Dadurch reduziert man Abfall und spart die Herstellung neuer Rohstoffe.

4. Verwertung nach rechtlichen Vorgaben

Die Kreislaufwirtschaftssatzung schreibt vor:

  • Keine Deponierung, wenn Wiederverwendung oder Recycling möglich ist.

  • Dokumentation, wohin das Material geht (Nachweise für den Ressourcenkreislauf).

  • Einsatz von Recyclingmaterial beim Neubau, sofern technisch möglich.

5. Nur geringe Restmengen werden tatsächlich entsorgt

Nur das Material, das:

  • stark verunreinigt,

  • bruchunfähig oder

  • mit Schadstoffen belastet
    ist, landet als Rest auf einer Deponie. Der Anteil ist in der Regel klein.

Die vorhandenen  insgesamt 6 Baumscheiben sind zu klein und werden zu 3 größeren Baumscheiben mit ausreichendem Wurzelraum zusammengeführt. Diese bieten deutlich bessere Bedingungen für eine langhaltige, gesunde Bepflanzung . Die vorhandenen abgängigen Robinien werden ersetzt durch klimaresistente Baumsorten.

Hintergrund:

Anpassung der Baumscheiben

Anpassung der Baumscheiben zum Download

Die auf dem Werth befindlichen Bäume (Robinien) befinden sich in Baumscheiben, welche nach heutigem Kenntnisstand sowohl viel zu wenig Raum für eine ausreichende Wurzelausbreitung, wie auch eine zu schlechte Wurzelbelüftung bieten.

Hinzu kommt: Seit Jahren müssen im Wuppertaler Osten (bedingt durch den fortschreitenden Klimawandel) immer wieder Robinien wegen Pilzbefall gefällt werden, u. a. an der Berliner Straße, auf dem Geschwister Scholl Platz und an zwei Standorten auf dem Werth.

Als Folge wiesen auch die vier Robinien, im Bereich Werth 55 – 61, eine stark eingeschränkte Vitalität auf und hätten nur noch eine kurze Lebenserwartung gehabt. Zwei der ursprünglich sechs Bäume in diesem Bereich mussten vor wenigen Jahren bereits gefällt werden, da sie (aufgrund dieser eingeschränkten Lebensbedingungen) einer Stammfußfäule erlagen, welche häufig das Resultat einer zu starken Verdichtung des Bodens und zur schlechten Belüftung des Wurzelraumes ist.

Um den neu zu pflanzenden Bäumen eine bessere Chance zu geben, werden die vorhandenen sechs Baumscheiben zu drei größeren zusammengeführt, welche deutlich bessere Bedingungen für eine nachhaltige, langfristige und gesunde Nachpflanzung bieten sollen. Hierzu zählt neben dem deutlich größeren Platz für die Wurzeln auch ein Baumwurzelbelüftungssystem.

Dieses Vorgehen wurde im Vorfeld mit dem Amt für Grünflächen und Forsten abgestimmt und bereits frühzeitig mit in die Planung der Maßnahme aufgenommen.

  • Um den Klimaerfordernissen gerecht zu werden, sind weitere Maßnahmen geplant:
  • Es werden weitere klimaresistente Baumsorten in ausreichend groß dimensionierten oberirdischen Pflanzkübeln aufgestellt.
  • Begrünung von Dachflächen und Wartehäuschen.
  • Begrünungen von Baulücken, Hauswänden oder vor den Außengastronomien.
  • Trinkwasserbrunnen
  • Diese Maßnahmen in der Innenstadt sollen zukünftig Ihren Beitrag dazu leisten, Hitzeinseln zu vermeiden und Schadstoffe zu filtern.

Für den Werth und die benachbarten Plätze wurde eine Möblierungsfamilie entwickelt, die auf den bestehenden grünen „ISG-Bänken“ aufbaut.

In Zweiergruppen begleiten die Bänke den Kulturteppich. Damit entsteht zukünftig noch mehr Platz zum Sitzen, Sonnen und Flanieren.

Die Mastleuchten, sowie Abfallbehälter sind ebenfalls Teil der Gestaltungsfamilie.

Um den Werth in Szene zu setzen, werden neue und zeitgemäße Lichtmasten in der Fußgängerzone installiert. Mithilfe einer Spezialbeleuchtung (sogenannte GOBOS) werden zukünftig Muster und Schriftzüge auf den Werth projiziert.

Die Grundidee der „wandelbaren Bühne“ wird auch im neuen Lichtkonzept abwechslungsreich umgesetzt.

Je nach Tages- und Jahreszeit wird die Lichtstimmung die Besucher des Werth immer wieder überraschen. Die an den Mastleuchten montierten GOBO-Lichtprojektoren können in ihrer Intensität gesteuert werden, sodass ganz nach Bedarf eine intensive Ausleuchtung oder eine gedimmte Atmosphäre entstehen kann.

Vom Alltagsgebrauch beim abendlichen Einkaufen über den Tanzabend, Ausstellungsparcours oder Wintermarkt können die Komponenten der Lichtinstallation variabel kombiniert werden.

Die „Masken“ für die projizierten Lichttexturen sind für Events wie z. B. Weihnachtsmarkt oder Winterzauber an der GOBO-Leuchte austauschbar.

Audioinhalte wie Musik oder Geräuschkulissen werden durch Lautsprecher an den Masten wiedergegeben, um die jeweiligen Atmosphären und Stimmungen weiter zu unterstützen.

Die bestehenden, ebenfalls steuerbaren Lichtkugeln des Barmer Lichterzaubers lassen sich als „Lichthimmel“ harmonisch in dieses Konzept integrieren. Besonders wertvollen Gebäude der Innenstadt sollen durch Illumination akzentuiert werden und in ihrer Wirkung auf die Lichtinstallation am Werth abgestimmt werden.

Der einzigartige „Lightwalk“ soll so mit seinen wechselnden Veranstaltungen und Lichtinstallationen als „lebendige Stadtmeile“ überregionale Anziehungskraft entfalten und die Strahlkraft Barmens und des Geschäftsstandorts Werth nachhaltig stärken.

Bei der Neugestaltung des Werth wurde bewusst auch an die Kleinen und ganz kleinen Besucher des Werth gedacht.

So werden die bereits bekannten und beliebten Bronze-Spieltiere Tuffi und die 3 Schildkröten wieder auf dem Werth installiert.

Im Bereich der Sparkasse wird es eine digitale Spiel- und Infostation geben.

Mit Hilfe von Augmented Reality soll der Werth zukünftig auch als digitaler Playground genutzt werden. Spiele, wie digitale Schnitzeljagden, Geocaching oder ein Tuff-Versteckspiel sind bereits in der Planung.

Für die an den Werth angrenzenden Plätze sollen im Rahmen der Umgestaltung größere Spielstationen konzipiert und im Rahmen von landschaftsplanerischen Wettbewerben umgesetzt werden.

Die Barrierefreiheit und Nutzbarkeit des Werth – auch für geh- und sehbehinderte sowie ältere Menschen – wurden im Gestaltungskonzept „KULTUR TEPPICH BARMEN“ berücksichtigt und werden im Rahmen der laufenden Baumaßnahmen umgesetzt.

Entwässerungsrinne

Entwässerungsrinnendesign „Kulturteppich Barmen“, Quelle: Studio 3M

Der Titel „KULTUR TEPPICH BARMEN“ wurde in Analogie zur Barmer Geschichte als Produktionsstandort für Teppiche ausgewählt. Es soll mit dem Umbau ein steinerner Teppich, der über den gesamten Werth „ausgerollt“ werden wird (siehe FAQ oben).

Links und rechts des Teppichs befindet sich, quasi als „Bordüre“, jeweils eine Entwässerungsrinne, die auch große Mengen Regenwasser innerhalb von kurzen Zeiträumen in den Untergrund ableiten kann.

Bislang wurden lediglich provisorische Entwässerungsrinnen eingebaut. Diese werden später gegen speziell für den Werth hergestellte Rinnen ausgetauscht, deren Gestaltung zugleich die Funktion eines taktilen Leitsystems übernimmt. Dabei wurde darauf geachtet, dass der vorgeschriebene Leuchtdichtekontrast zum angrenzenden Bodenbelag von mindestens 0,4 eingehalten wird.

Durch die Installation weiterer Sitzbänke auf dem Werth wird die Aufenthaltsqualität insbesondere auch für ältere Menschen deutlich gesteigert.

Ob auch während der Bauarbeiten z. B. bei den temporären Übergangsbrücken weitere Verbesserungen im Hinblick auf die Barrierefreiheit möglich sind, wird derzeit seitens der Stadt geprüft und bei Bedarf umgesetzt.

Die Umgestaltung des Werth wird in mehreren Bauabschnitten voranschreiten.

Durch die Einteilung in Bauabschnitte von 20 Metern Länge ist eine Erreichbarkeit jedes Hauses und aller Geschäfte sowohl für Feuerwehr- und Rettungsdienste als auch für BesucherInnen und KundInnen während der Bauphase jederzeit gewährleistet.

Darüber hinaus wurde selbstverständlich dafür Sorge getragen, dass die Belieferung der Geschäfte und auch die Müllentsorgung weiterhin funktionieren.

A. Aktivitäten durch Händler und Gastronomen.

Die wichtigsten Botschaften, die die Händler und Gastronomen ihren Kunden mitgegeben werden sollten.:

  • Die Bauarbeiten bringen gewiss auch Einschränkungen mit sich.
    Aber: Die Geschäfte werden jederzeit erreichbar sein.
  • Die Stadt, die ISG, und die Gewerbetreibenden werden gemeinsam die Baustelle auch zu einer Schaustelle machen: Mit interessanten Veranstaltungen, Events und Aktionen;
  • Der Aufwand lohnt sich!
    Alle können sich nach der Fertigstellung auf einen noch schöneren Werth freuen, der sich dann auch als „KULTUR TEPPICH BARMEN“ präsentieren wird.

Die Gewerbetreibenden sind aufgerufen, ihre Maßnahmen zur Kundenbindung JETZT zu intensivieren.

Bitten Sie Ihre Kunden, Ihnen auch während der Bauphase treu zu bleiben. Unterstützen Sie dies auch durch einzelne Aktionen oder gemeinsam mit anderen Händlern z.B. über die IG/ ISG.

Aus unserer Sicht unabwendbar ist zudem der Einsatz zeitgemäßer Internet-basierter Kundenbindungs-Instrumente. Die ISG und BarmenUrban können Sie hierzu beraten, die Stadt Wuppertal bietet Unterstützung an.

B. Aktivitäten durch die Stadt und die lokalen Organisationen

Die Stadt Wuppertal, das Stadtmarketing, die ISG und BarmenUrban haben zusammen eine Steuerungsgruppe zum Baustellen-Marketing eingerichtet.

Wesentliches Ziel der Steuerungsgruppe ist, ein positives Bild von des neuen Werth zu zeichnen, und die Verbesserungen ins Licht zu rücken, die mit dem Umbau verbunden sind. Es geht darum, eine positive Grundstimmung zu erzeugen, sodass man sich auf das Ergebnis freut.

Dies bedeutet nicht, dass man die gewiss mit dem Umbauprozess verbundenen Härten kleinreden möchte, diese können individuell sehr groß sein.

Ziel ist eine umfassende Information über

  • den Planungsprozess samt Beteiligung von Bewohnern und lokalen Akteuren, über
  • die Inhalte der städtebaulichen Planung sowie über
  • die Schritte der Umsetzung.

Der Bereich „WERTH STEIGERUNG“ auf der Webseite von BarmenUrban dient dabei als zentrale Informations-Stelle. Dort gibt es aktuelle Beiträge, Hintergrund-Infos, einen Baustellen-Kalender und auch einen Baustellen-Newsletter, zu dem man sich anmelden kann. Soziale Medien, Presse, Flyer, Plakate usw. ergänzen das Angebot.

BarmenUrban hat auf Basis der Gemeinschaftsmarke „Barmen begeistert“ ein Kommunikationskonzept für das Baustellenmarketing entwickeln lassen (u.a. Vorlagen für Plakate, Flyer, Aufsteller, Gerüstbanner usw.). Durch das „Corporate Design“ ist eine hohe Wiedererkennung  der Informationsmaterialien gewährleistet. Diese stehen grundsätzlich auch den einzelnen Unternehmen in Barmen zur Verfügung, sofern sie eigene Aktionen rund um die Baustelle umsetzen möchten,

Es ist geplant, den Umbauprozess zudem durch verschiedene Veranstaltungen, Aktivitäten und Events (Baustellen-Feste) zu begleiten, und dabei eine positive Stimmung und Freude auf das Ergebnis zu erzeugen. Die Aktionen sollen sowohl durch die Händler untereinander erfolgen als auch gemeinsam mit der Stadt.

Wuppertal soll als digitale Modellkommune durch Bundesfördermittel intelligent vernetzt und damit effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver werden.

In den kommenden Jahren steht damit die Erarbeitung und anschließende Umsetzung einer umfassenden Smart-City-Strategie an, die insbesondere die Aspekte Mobilität, Teilhabe der Bevölkerung und Reaktivierung der Zentren aus dem Zukunftsprogramm #Fokus_Wuppertal aufgreift.

Im Zuge der Umgestaltung des Werth bedeutet dies konkret, dass Belange der Klimafolgeanpassung, der verbesserten Mobilität und der Digitalisierung öffentlicher Räume Berücksichtigung gefunden haben. So wird es zukünftig ein flächendeckendes W-Lan Netz und Breitband-Anschluss auf dem Werth geben, welches als Basis für neue technische Möglichkeiten für bestehende und neu anzusiedelnde Betriebe dient.

Innerhalb einer „Werth App“ sollen die Themen der Digitalisierung und der Smart city zusammengefasst werden.

Im Menüpunkt "WERTH-Umbau“ (www.werthsteigerung.de) unseres Webauftritts finden Sie aktuelle Informationen und Beiträge zum Baugeschehen rund um die Erneuerung des Werth zum „KULTUR TEPPICH BARMEN“.

Auf unserer Webseite können unseren Newsletter abonnieren.

Es gibt dort auch ein Kontaktformular, sofern Sie uns keine E-Mail schreiben möchten oder können.

Selbstverständlich erreichen Sie uns aber auch telefonisch unter der (0202) 94 79 50 23 oder per Email unter team@barmen-urban.de.

Persönlich erreichen Sie uns:

BarmenUrban – Büro für Innenstadtentwicklung
Werth 94
42275 Wuppertal

Die Öffnungszeiten in unserem Büro lauten: Dienstag 10 – 12 Uhr und Donnerstag 14 – 16 Uhr.
Bestenfalls vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.

Nach aktueller Rechtsprechung besteht in der Regel kein Anspruch auf Mietminderung gegenüber dem/der Vermieter*in und kein Entschädigungsanspruch gegen die Stadt.

Diese Ansprüche entstehen nicht, wenn Beeinträchtigungen (Lärm, Staub, Umwege, geringere Laufkundschaft) durch rechtmäßig angeordnete Straßen- und Platzumbauten im öffentlichen Raum entstehen – wie beim geplanten Umbau des Werth. Solche Auswirkungen gelten überwiegend als allgemeine Lasten, die alle Anlieger*innen eines Quartiers grundsätzlich entschädigungslos hinnehmen müssen.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass nachträglich auftretende Lärm- und Schmutzbelastungen von Drittgrundstücken (z. B. Baustellen im Umfeld) grundsätzlich keinen Mietmangel im Sinne des § 536 BGB begründen, wenn der/die Vermieter*in diese Immissionen selbst entschädigungslos dulden muss und keinen eigenen Abwehr- oder Ausgleichsanspruch hat (BGH, Urteile vom 29.04.2020 – VIII ZR 31/18 und vom 24.11.2021 – VIII ZR 258/19). Entsprechend lässt sich aus bloßen Umsatzrückgängen während einer öffentlichen Baumaßnahme weder eine Mietminderung noch ein automatischer Schadenersatzanspruch ableiten.

Entschädigungsansprüche gegen die Stadt kommen nur ausnahmsweise in Betracht, wenn Betroffene durch eine rechtmäßige Straßenbaumaßnahme ein sogenanntes „unzumutbares Sonderopfer“ erbringen müssen – etwa bei längerfristig faktisch abgeschnittenem Zugang oder besonders gravierenden, atypischen Belastungen. Diese Linie hat u. a. das Oberlandesgericht Hamm in einem Fall zu Umsatzverlusten durch Straßenbauarbeiten bestätigt (OLG Hamm, Urteil vom 30.06.2003 – 22 U 173/02); Industrie- und Handelskammern fassen dies so zusammen, dass normale Straßenbaubeeinträchtigungen entschädigungslos hinzunehmen sind und Entschädigungen nur bei extremen, unzumutbaren Belastungen in Betracht kommen.

Wichtig:
Diese FAQ gibt nur einen allgemeinen Überblick auf Basis höchstrichterlicher Rechtsprechung (BGH), obergerichtlicher Urteile (OLG Hamm) und Auswertungen anerkannter Institutionen (IHK). Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Ob in einem konkreten Einzelfall dennoch Ansprüche bestehen (z. B. bei dauerhaft praktisch unzugänglichem Laden), sollte immer durch eine/n Anwalt/Anwältin geprüft werden.

 


Kontakt

 

Wenn noch Fragen offen sind

BarmenUrban – Büro für Innenstadtentwicklung
Werth 94
42275 Wuppertal

team@barmen-urban.de
(0202) 94 79 50 23

Ihr Ansprechpartner ist Martin Vöcks.

Die Öffnungszeiten in unserem Büro lauten: Dienstag 10 – 12 Uhr und Donnerstag 14 – 16 Uhr.

Bestenfalls vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.


Downloads

 

Flyer, Plakate etc.

Wir werden nach und nach weitere – auch “analoge” – Formate zum Einsatz bringen, um über den Baufortschritt zu informieren, und um Lust zu machen auf den neuen Werth, der zentralen Achse des  „KULTUR TEPPICH Barmen”. Diese können Sie an dieser Stelle gern auch downloaden.

Beiträge auf dieser Webseite zum Umbau des Werth

Reset password

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und wir senden Ihnen einen Link zum Ändern Ihres Passworts.

Powered by Estatik