Lebendiges Zentrum

Lebendiges Zentrum Barmen

Bitte klicken Sie auf die einzelnen Reiter, um sich über ein jeweiliges Vorhaben zu informieren.

Allgemeine Hinweise

Allgemeine Hinweise

Auf Grundlage des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts Barmen werden seit einiger Zeit eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, die die Barmer Innenstadt zeitgemäß und zukunftsfest machen.

Im Folgenden werden neben dem ISEK selbst insbesondere die städtebaulichen Projekte vorgestellt.

Rund um den Werth wurden bereits mehrere Gestaltungsmaßnahmen abgeschlossen. Der Werth selber bekommt im Laufe der kommenden Jahre ein neues Gesicht, wird zum sogenannten „KULTUR TEPPICH Barmen“.

Neben diesem großen und bedeutenden Projekt entstehen im direkten Umfeld der Innenstadt neue Wohnquartiere, Spiel- und Aufenthaltsplätze und zentrale Ankunftsorte werden in Szene gesetzt.

Die Gesamtzahl der Projekte zeigt die Intention der Stadt Wuppertal gemeinsam mit allen handelnden Akteur*innen am Standort Barmen, die Innenstadt im Sinne eines spannenden, urbanen Zentrums umfangreich aufzuwerten und somit für eine erfolgreiche Zukunft zu wappnen.


Kulturteppich - Werth-Umbau

„KULTUR TEPPICH Barmen“ – Umbau des Werths

Die Neugestaltung des Werths kommt in 2023. Für die Entwicklung der Barmer Innenstadt ist das ein Meilenstein! 

Quelle: Greenbox Landschaftsarchitekten

Der „KULTUR TEPPICH Barmen“ wird mit Licht und Sound in Szene gesetzt. Glasfaserkabel für schnelles Internet und andere Versorgungsleitungen wurden bereits vorbereitet und erneuert. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten im Sommer 2022 beginnen. Wegen eines Vergabefehlers erfolgt nun eine neue Ausschreibung des Projektes. Das Ziel bleibt aber das gleiche: Mit der Umgestaltung bekommt die zentrale Barmer Fußgängerzone als „Kulturteppich“ eine neue und hohe Aufenthaltsqualität. Das Gesamtprojekt kostet rund 11 Millionen Euro, die sich in 8 Millionen Euro für klassische Bauleistungen und 3 Millionen Euro für Baunebenkosten aufgliedern.

Weitere Informationen zu den Umbauphasen und Aktionen im Rahmen des Baustellenmarketings finden Sie unter WERTH STEIGERUNG.

Umbau ohne Sperrung

Unter laufendem (Fußgänger-) Verkehr und deswegen in vergleichsweise kleinen Abschnitten und einer etwa dreijähriger Gesamtbauzeit wird dann der gesamte Werth vom Kugelbrunnen an der Werther Brücke bis zum Alten Markt erneuert.

Quelle: Greenbox Landschaftsarchitekten

Um die hochwertigen Natursteine, die die Oberfläche des neuen Werth bilden werden, fachgerecht einbauen zu können, muss zunächst der aktuelle Aufbau bis zu einer Tiefe von etwa 45 Zentimetern entfernt werden. In dieser Baugrube können dann die Entwässerungsrinne sowie Leitungen für Licht, Sound und schnelles Internet verlegt werden. Auch neue Fundamente für Einbauten werden erstellt.

Es wird keine durchgehende Sperrung des Werth geben.

Quelle: Stadt Wuppertal, Pressemeldung – 08.04.2022, modifiziert.

 

Beträge auf dieser Webseite zum Umbau des Werth

Heubruch

Parkquartier Heubruch

Lageplan Projektentwicklung Heubruch, Blick Quartierseingang Nordbahntrasse, Quelle kiparlandschaftsarchitekten und HGMB Architekten im Auftrag der Aurelis Real Estate Management, 2016

Nach dem Umzug des AWG-Recyclinghofs zur Widukindstraße wurde das Gelände „Heubruch“ freigeräumt. Nun entstehen auf der Fläche des ehemaligen Bahnhofgeländes nahe der Barmer Innenstadt ca. 300 neue Wohneinheiten auf einer Fläche von 5,5 ha.

Die Entwicklung der größten innenstadtnahen Brachfläche in Wuppertal zu einem qualitätvollen Wohnquartier setzt positive Impulse für ganz Barmen in Gang. Der Wohnstandort Barmen und das Thema „Wohnen in der Innenstadt“ werden gestärkt und in den Fokus gerückt. Es sind positive Auswirkungen auf die Barmer Innenstadt und den gesamten Stadtteil zu erwarten.

In dem neuen Wohnquartier sollen sowohl Geschosswohnungsbauten als auch urbane Reihenhaustypen entstehen.

Die Lage unmittelbar an der Nordbahntrasse sowie die Nähe zur City Barmen stellen die besonderen Qualitäten des neuen Wohngebiets dar. Öffentliche Plätze und Grünflächen, eine neue KiTa sowie ein großer Spielplatz runden das Projekt ab.

Visualisierung Projektentwicklung Heubruch, Blick Konsumgebäude. Quelle: HGMB Architekten im Auftrag der Aurelis Real Estate Management, 2016

Das Parkquartier ist ein wichtiger Impuls für Barmen in Richtung eines attraktiven Wohn- und Lebensstandorts.

Grundlage des städtebaulichen Konzeptes war ein in 2016 durchgeführtes städtebauliches Qualifizierungsverfahren, dessen Ergebnisse in einem Bebauungsplan eingeflossen sind. Projektentwickler ist die Aurelis, die Teilflächen an verschiedene Bauträger vermarktet. Die Projektumsetzung erfolgt in mehreren Bauabschnitten.

Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der Webseite der Stadt Wuppertal.

Beträge auf dieser Webseite zum Wohnungsbauprojekt Heubruch

Barmer Bogen

Barmer Bogen

Das Projekt im Überblick

Der „Barmer Bogen“ ist neben dem Heubruch das zweite größere zusammengängende Neubauvorhaben zur Schaffung von Wohnraum in Barmen.

Modell: Foto: Competitionline.de. © Lorber Paul Architekten

Die aktuell noch gewerblich genutzte Fläche zwischen Siegesstraße und Bahnlinie soll auf Höhe des Barmer Bahnhofs entwickelt werden. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von 3,18 ha, welche als modernes Wohnquartier im Geschosswohnungsbau in Nähe der Barmer Innenstadt realisiert werden soll.

Lageplan: Foto: Competitionline.de. © Lorber Paul Architekten GmbH, club L94 Landschaftsarchitekten

Der Eigentümer des Grundstücks will das Vorhaben als Projektentwickler und Investor selbst realisieren. Die Stadtverwaltung steht dem Projekt positiv gegenüber und hat ein Babauungsplanverfahren eingeleitet.

Der Standort weist durch seine zentrale Lage sowie durch die generell gute Anbindung eine hohe Attraktivität auf. Die Umsetzung des Projekts wird einen positiven Beitrag zur Entwicklung des Barmer Zentrums leisten. Das Bahnhofsumfeld würde durch das Bauprojekt aufgewertet, es wird zentrumsnahmer qualitätsvoller und bezahlbarer Wohnraum geschaffen und das Zentrum profitiert von der zusätzlichen Kaufkraft.

 

Vorlauf: Städtebaulicher Wettbewerb

Als Grundlage für die Ausschreibung eines städtebaulichen Wettbewerbs wurden gutachterliche Untersuchungen bezüglich des städtebaulich ambivalenten Standortes durchgeführt. Die Untersuchungen bezogen sich hauptsächlich auf die Themen Lärm, Bahnlinie im Norden, starker Höhenversatz/Mauer nach Süden und sollten die Machbarkeit eines Wohngebietes an dem Standort nachweisen.

Detail: Foto: Competitionline.de. © Lorber Paul Architekten GmbH, club L94 Landschaftsarchitekten

Bei der Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs in Form eines Gutachterverfahrens wurden insgesamt fünf städtebauliche Entwürfe vorgelegt. Gewonnen hat der Entwurf des Büros Lorber Paul Architekten (in Kooperation mit Club L94 Landschaftsarchitekten).

Mit einer „gefalteten“ durchgehenden Bebauung entlang der Bahnlinie soll das Gebiet vor Lärm geschützt werden. Ebenfalls soll so das Erscheinungsbild, des Blockbaus aufgelockert werden. Durch eine Gemeinschaftstiefgarage soll das Wohnumfeld autofrei bleiben. Zur Lebensqualität des Quartiers sind großzügige Grünflächen und Quartiersplätze vorgesehen. Auch eine Kita, betreute Wohnformen und Flächen als Co-Working sollen das Quartier multifunktional mit Leben füllen.

Die rundum ca. 350 geplanten Wohneinheiten sollen diverse Wohngrößen bieten und mindestens 20 % an gefördertem Wohnungsbau ist vorgesehen. So kann ein Quartier für alle Altersgruppen und Einkommensklassen entstehen.

Die Empfehlungskommission bewertet den Siegesentwurf zusammenfassend wie folgt:

„Die vorgeschlagenen Nutzungen ergänzen sehr gut die gewünschte Wohnnutzung und versprechen ein lebendiges Quartier. Insgesamt zeigen die Verfasser einen attraktiven modernen Städtebau, der sich gut in die Umgebung integriert und eine besonders qualitätsvolle Antwort auf die Lärmproblematik findet“.

 

Informationen zum Bauleitplanverfahren: VO/1821/21

Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Wupertal.

 


Beträge auf dieser Webseite zum Wohnungsbauprojekt Barmer Bogen

 


Alter Markt

Alter Markt – Schlüsselprojekt der BV Barmen

Die BV Barmen hat am 8.3.22 die Umgestaltung des Platzes am Schwebebahnhof „Alter Markt“ als Schlüsselprojekt für Barmen beschlossen.

Auf Basis der Drucksache Nr. VO/0256/22 vom 1.3.22 hat die BV Barmen folgendes beschlossen:

Aus der Drucksache:

„Der Platz am Schwebebahnhof „Alter Markt“ zwischen den Straßen Am Cleff, Fischertal und Höhne wird zu einem Park umgestaltet. Durch einige Spielgeräte ist dieser auch kinderfreundlich zu gestalten. Sitzbänke sind zum Verweilen vorzusehen. Der Oberbürgermeister setzt sich dafür ein, dass die Planungs.und Baukosten dieses Schlüsselprojektes im Haushalt berücksichtigt werden.

Begründung:

Der Platz als Eingang zu Barmen von Heckinghausen, Fischertal und Barmer Bahnhof aus soll eine freundlichere Gestaltung und einen positiven Eingang zu Barmen bringen. Der Eingang zu Barmen von der Südseite bekommt ein freundliches Gesicht und sollte ein Anziehungspunkt für Barmen werden. Die heute etwas schmuddeliche [sic] Ecke wäre beseitigt.

Ergänzung:

  1. „Ergänzend soll von der Verwaltung geprüft werden, ob im Bereich der Straße Am Clef, quasi in Verlängerung der Heckinghauser Straße beidseitige Radverkehrsanlagen angelegt werden können.
  2. Ferner soll die dort befindliche Bushaltestelle Alter Markt / Fischertal (Halteposition 1, siehe beil. Lageplan) weiter nach Westen bis vor die Lichtzeichenanlage verlegt werden, damit sich die Busse dort mit einer Ampelvorrangschaltung besser und direkt in den Verkehr einfädeln können.
  3. Der Straßenabschnitt Fischertal, zwischen Höhne und Winkler Straße, soll mit dem Ziel überprüft werden, die dort neun (!) vorhandenen Fahrspuren zu reduzieren, um noch eine größere Platzfläche im Sinne des Antrages von SPD und DIE LINKE zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist auch zu überprüfen, ob das ovale Sichtfenster zur Wupper hin vergrößert werden kann.
  4. Die Fußgängerquerungen an den beiden Dreiecksinseln im unter Punkt 3 genannten Straßenabschnitt sollen dahingehend überprüft werden, ob hier anstatt einer Signalisierung (Ampelanlagen) Zebrastreifen angelegt werden können.
  5. Ferner soll geprüft werden, wie die in Mittellage befindlichen Bushaltestellen (Nr. 4, 6 und 7) in der Höhne zugunsten einer langen Straßenrandhaltestelle auf der Nordseite der Höhne, analog der südlichen Haltestellenanlage (Nr. 3) entlang der Höhne verlegt und umgestaltet werden können.“
Beträge auf dieser Webseite zum Schlüsselprojekt der BV Barmen: „Alter Markt“

Geschwister-Scholl-Platz

Geschwister-Scholl-Platz

Hier folgen in Kürze Informationen zur geplanten Umgestaltung des Geschwister-Scholl-Platzes.

Beträge auf dieser Webseite zum Umbau des Geschwister-Scholl-Platzes

    Innenhof Haus der Jugend

    Neugestaltung des Innenhofs Haus der Jugend

    Hier folgen in Kürze Informationen zur geplanten Neugestaltung des Innenhofs Haus der Jugend.

     

    Beträge auf dieser Webseite zur geplanen Neugestaltung des Innenhofs Haus der Jugend

      Mehrgenerationenspielplatz

      Mehrgenerationenspielplatz „Felssporn“ am Heubruch

      Hier folgen in Kürze Informationen zum geplanten Mehrgenerationenspielplatz ‚Felssporn‘ am Heubruch.

       

      Beträge auf dieser Webseite zur geplanen Neugestaltung des Innenhofs Haus der Jugend

        ISEK - Integriertes städtebauliches Entwickungskonzept

        Integriertes städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)

        Konzeptionelle Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Barmer Zentrums ist das sog. Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK), beschlossen im Jahr 2017, das im Jahr 2019 aktualisiert wurde.

        Auf dieser Basis und den vorliegenden Bewilligungen wird die Umsetzung des Konzepts im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“ (ehemals „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“) vorangetrieben, welches Kommunen bei der Anpassung ihrer baulichen und stadträumlichen Strukturen an die Veränderungen von Bevölkerung und Wirtschaft mit Finanzhilfen unterstützt.

        Darstellung: Stadt Wuppertal

        Das Programmgebiet des ISEK ist nebenstehend abgebildet. Innerhalb des Gebiets sind eine Reihe von städtebaulichen Projekten verortet.

        Der „intergrierte“ Ansatz bedeutet, dass es nicht nur um städtebauliche Projekte geht, sondern dass auch für Themenfelder wie die wirtschaftliche und die kulturelle Entwicklung oder für den Bereich des Wohnens Ziele und Projekte definiert wurden.